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  Nebenan
 
Nebenan
von Bernhard Hennen


-skurrile Fantasy mit liebenswerten Charakteren und viel Witz-

Genre: Fantasy
Seiten:
544
Erscheinungsjahr: 2007
ISBN
:
9783492266499

Inhalt:

"Nebenan" ist eine Welt, in der fabelhafte Wesen leben. Sie wurde von mächtigen Zauberern und Hexen erschaffen, um alle Märchenfiguren aus der Welt der Menschen zu verbannen, da sich einige von ihnen (vor allem die "Dunklen") nicht an die Regeln hielten.

Diese "Dunklen" versuchen immer wieder aus ihrer Verbannung auszubrechen und in die Menschenwelt zu gelangen. Tapfere Heinzelmännchen sind die Wächter der Übergangstore und beschützen die Menschenwelt vor Übergriffen. Doch dann gelingt es dem Erlkönig und seinem Zauberer Cagliostro (inkl. Werwolf Baldur) mithilfe eines merkwürdigen Rituals überzutreten.

Nicht unbeteiligt (jedoch unwissend) an diesem Ritual, ist eine Gruppe Studenten, die eine Gemeinschaft namens „Ui Talchiu“ begründen. Die "Ui Talchiu" veranstalten regelmäßig Rollenspiele, zu denen mittelalterliche Schwertkämpfe und heidnische Rituale gehören, wodurch versehentlich ein Übergangstor geöffnet wurde.

Zusammen mit den Heinzelmännchen müssen die Ui Talchiu nun versuchen den Erlkönig und sein Gefolge wieder nach "Nebenan" zu verbannen, um großes Unheil zu verhindern.



Meine Bewertung:




Meine Meinung:
Anfangs tat ich mir etwas schwer in das Buch hineinzufinden. Stilistisch erinnerte es mich an die Terry Pratchett-Romane und die Geschichte kam mir vor wie "Fool on the Hill" (von Matt Ruff), was mich etwas störte.
Doch nachdem die Geschichte richtig Fahrt aufgenommen hatte, konnte ich den Witz und den Charme der Geschichte auskosten ohne es mit anderen Werken zu vergleichen.

Die skurrilen Figuren mit all ihren Eigenarten, kann man sich lebhaft vorstellen und schließt sie schon bald ins Herz. Selbst die Dunklen und ihre Absichten kann man gut nachvollziehen und man sympathisiert irgendwie mit ihnen, was es mir persönlich schwer gemacht hat, Gut und Böse zu unterscheiden. Ganz so übel waren diese Absichten nämlich gar nicht und man kommt ins Grübeln, ob diese Pläne
nicht auch Vorteile für die Menschenwelt gehabt hätten...

Doch am Ende gibt es, wie so oft, ein Happy End. Fast schon ein bisschen zu "perfekt" und schnulzig für meinen Geschmack, aber ein trauriges Ende (in Hinblick auf Till) hätte irgendwie nicht zum Buch gepasst, daher kann ich das verschmerzen.


Wer noch nicht von Nebenan Abschied nehmen will, kann in dem Buch "Alica" noch einmal in diese Welt eintauchen und alte Bekannte wiedertreffen. Hier geht's zu meiner Rezension: klick!






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