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  Peter Grant
 
Peter Grant-Reihe
von Ben Aaronovitch


1. Die Flüsse von London
2. Schwarzer Mond über Soho
3. Ein Wispern unter Baker Street
4. Der böse Ort

1. Die Flüsse von London

Genre: Fantasy, Krimi
Seiten:
477
Erscheinungsjahr: 2011


Inhalt:

Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.

Meine Bewertung:



Meine Meinung:
Ausschlaggebend dafür, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe, war diesmal weder die Inhaltsangabe noch das Cover oder gute Rezensionen, sondern ein kleiner Vermerk über den Autor. Zitat: "Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler." 
Ich bin ein mega großer Whovian (Doctor Who-Fan) und diese kleine Aussage hat mich dann überzeugt, dem Buch eine Chance zu geben

Die Story fand ich ganz okay, allerdings fand ich die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wurde nicht so gut. In den ersten Kapiteln geht alles relativ schnell und auf mich wirkte es etwas chaotisch: Peter sieht einen Geist, wird dann Zauberlehrling, dann kommen Flussgötter dazu und mysteriöse Morde. Es werden also wild durcheinander einige Handlungsstränge abgewickelt und mir fehlte da zeitweise ein bisschen der Überblick.

Zudem werden die Charaktere auch nicht wirklich vorgestellt. Peter erzählt in der Ich-Perspektive, trotzdem wirkte er auf mich irgendwie blass und nicht greifbar. Im Laufe des Buchs bekommen die Charaktere zwar durch ihre Handlungen usw. ein wenig Profil, aber es gelang mir trotzdem nicht, mich mit ihnen anzufreunden.

Ansonsten fand ich das Buch ganz okay. Es hat sicher noch etwas mehr Potential, das hier noch nicht ausgeschöpft wurde, deswegen werde ich wohl noch das 2. Buch der Reihe lesen.


P.S. Die Vergleiche mit Harry Potter, die ich hier und da gelesen habe, hinken gewaltig. Davon sollte man sich nicht beeinflussen lassen. Sowohl die Darstellung der Zaubererwelt als auch die Handlungen haben überhaupt keine Ähnlichkeit mit dem HP-Universum.





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