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  Nacht der Zaubertiere
 
Nacht der Zaubertiere
von Dean Koontz



Genre: Fantasy
Seitenzahl:
231
Erscheinungsjahr: 2008



Inhalt:

Die Spielzeuge, die Isaac Bodkins in seiner kleinen Fabrik herstellt, sind etwas ganz besonderes: sie sind lebendig! Und sie werden alle zu dem Zweck erschaffen, eines Tages einem Kind in Nöten zu helfen. Doch als der alte Spielzeugmacher stirbt, müssen sich seine Zaubertiere auf den Weg machen, um einen neuen Spielzeugmacher zu finden, der seine gute Magie annimmt und sein Werk fortsetzt.
Und das muss schnell geschehen, denn auch die dunkle Seite regt sich. Die bösen "Zerberus Toys" des vorherigen magischen Spielzeugmachers brechen aus ihren Kisten aus und verfolgen ihre eigenen Ziele: Angst und Schrecken in die Kinderzimmer zu bringen und einem bösen Spielzeugmacher zur Magie verhelfen.

Meine Bewertung:


Meine Meinung:

Im englischen Original heißt dieses Buch "Oddkins: A Fable for all Ages", ich weiß nicht recht, ob es erwachsene Leser vollkommen zufriedenstellen wird, aber ich fand dieses kleine Märchen ganz unterhaltsam, wenn auch nicht besonders anspruchsvoll.

Die Zaubertiere sind sehr liebevoll beschrieben und jeder hat seinen eigenen Charakter:
- Amos: ein warmherziger Teddybär, der die Gruppe anführt;
- der Alte: ein weises Fabelwesen;
- Karamell: eine Hundedame, die vernünftig und bedacht ist;
- Skippy: ein übermütiger Hase, der eine Karriere als Komiker anstrebt;
- Einstein: ein gutmütiger Elefant, der von der weiten Steppe träumt;
- Der gestiefelte Kater: ein eleganter Kater, der sich stets um sein Äußeres sorgt.

Sie alle bestreiten mutig ihr großes Abenteuer und bekommen es auf ihrer Reise mit gefährlichen Hunden, Straßenkatzen und natürlich den bösen "Zerberus Toys" zu tun. Es ist schön zu sehen, wie sie mit ihrem Zusammenhalt alle Gefahren überstehen. Die Gespräche der Zaubertiere über ihr Dasein, woher sie kommen, wohin sie gehen und welche Träume sie hegen, waren interessant zu lesen und hat sie richtig lebendig und gutmütig erscheinen lassen.

Auf der anderen Seite ist eindeutig, warum die bösen Spielzeuge nie gewinnen können: sie kennen keine Freundschaft und kein Mitgefühl. Sie halten nicht zusammen und jeder will nur seine eigenen Grausamkeiten vollziehen. Sie werden sehr grausam und kalt beschrieben, sodass man als Leser auch kein Mitleid mit ihnen hat, als sie dann schließlich besiegt wurden.

Natürlich ist und bleibt "Nacht der Zaubertiere" eine Kindergeschichte, daher gibt es natürlich ein Happy End und auch keine großen Überraschungen und Wendungen in der Handlung. Auch die Figuren sind klar definiert: die Guten sind gut, die Bösen sind böse; auch da gibt es keine unvorhergesehenen Abweichungen. Trotzdem fand ich das Abenteuer sehr unterhaltsam. Erwachsene sollten es einfach mit Kinderaugen lesen, dann werden sie die Magie und die kleinen Weisheiten, die das Buch vermittelt, auf jeden Fall wahrnehmen und wertschätzen.

 
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