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  Morgentau
 
Geschichten der Jahreszeiten
von Jennifer Wolf


1. Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten
2. Abendsonne. Die Wiedererwählte der Jahreszeiten
3. Nachtblüte. Die Erbin der Jahreszeiten

1. Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten

Genre: Fantasy, Romantik
Seitenzahl:
272
Erscheinungsjahr: 2015

Inhalt:
Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben?

Meine Bewertung:


Meine Meinung:
Nachdem ich von "Light & Darkness" etwas enttäuscht wurde (das ungefähr zur selben Zeit gehyped wurde wie Morgentau), hatte ich an dieses Buch keine allzu hohen Ansprüche und Erwartungen. Ich wurde dann allerdings doch positiv überrascht, auch wenn ich die Geschichte seeeehr schnulzig fand

Maya lebt im Jahr 3013. Die Menschheit hat die Erde
durch giftige Abgase und Radioaktivität nahezu unbewohnbar gemacht. Um einige Menschen zu retten, schritt die Göttin Gaia ein, errichtete eine sichere Siedlung und legte die restliche Welt unter einer dicken Schneedecke in Schlaf, damit sie sich erholen kann.

Gaia hat 4 Söhne: Aviv, den Frühling; Sol, den Sommer; Jesien, den Herbst und Nevis, den Winter. Alle 100 Jahre darf eine Auserwählte von der Erde in Gaias Reich gehen und einen der Jahreszeiten zu ihrem Gemahl machen. Und in diesem Jahr wird Maya auserwählt.

Nachdem Maya Gaias Söhne getroffen hat, ist relativ schnell klar, an wen sie ihr Herz verloren hat - den geheimnisvollen Nevis. Einerseits fand ich es schade, dass es gleich so offensichtlich war, für wen sich Maya entscheidet, weil es etwas von der Spannung genommen hat. Andererseits musste die Autorin ja auch von Anfang an die Anziehungskraft der beiden vermitteln, damit ihre spätere Liebe nachvollzogen werden konnte.

Dass Maya trotzdem alle anderen Söhne näher kennenlernen wollte, um für sich die richtige Entscheidung zu treffen, konnte ich auch verstehen. Immerhin bindet sie sich 100 Jahre lang an denjenigen (und wer will schon so lange mit Sol in der Hitze verbringen, wenn er es nicht wert ist?). Die Phase, in der Maya die Jahreszeiten kennenlernt, ist recht kurz gehalten. Es ist zur Abwechslung mal ganz nett, ein Buch zu lesen, bei dem der Autor nicht unnötig lange um den heißen Brei herumredet, sondern zügig zum Punkt kommt. Und obwohl alles recht schnell voranschreitet, wirkt die Geschichte nicht hektisch oder unruhig. Auch die Welt und die Charaktere werden dem Leser ausreichend beschrieben, sodass man leicht in die Geschichte eintauchen kann.

Meiner Meinung nach gab es in dem Buch nur zwei kleine Makel. Der erste ist, dass der Spannungsbogen sich zuerst angenehm aufbaut, dann rapide fällt um sich dann mit halber Kraft noch bis zum Ende zu schleppen. Ich meine, das Ende ist nicht schlecht. Ich fand es sogar sehr gut gelöst. Aber zwischendurch (nachdem Maya sich entschieden hat und dann monatelang vor einer Wand sitzt) ging mir so ein bisschen die Leselust verloren. Aber wie gesagt, das Ende fand ich trotzdem gut. Nur war eben der Spannungsbogen futsch

Der letzte kleine Kritikpunkt betrifft die schnulzigen Szenen... Romantik ist eine Sache, aber dieses schnulzige "ich kann ohne dich nicht leben"-Gerede... naja, ich mag sowas einfach nicht. Und auch die körperlichen Annäherungen zwischen Maya und Nevis fand ich etwas ungeschickt beschrieben. Einerseits weil oft die Situation irgendwie unpassend war und andererseits kam nicht so wirklich viel Romantik rüber...

Trotzallem fand ich das Buch wirklich nett. Da es so wenig Seiten hat, bietet es sich gut für Zwischendurch an und wenn man über die kleinen Kritikpunkte hinwegsieht, bietet es kurzweilige und gute Unterhaltung.


2. Abendsonne. Die Wiedererwählte der Jahreszeiten

Genre: Fantasy, Romantik
Seitenzahl:
267
Erscheinungsjahr:
2015

Inhalt:

Niemals hätte sich Dahlia träumen lassen, dass sie einst zu den Auserwählten der Jahreszeiten gehören könnte. Als eine gewöhnliche Tochter der letzten bewohnbaren Stadt auf Erden gehört sie nicht in die Nähe von Göttern, sondern aufs Feld, wo sie von klein auf Lavendelblüten pflückt und ihre Familie unterstützt. Aber die Anweisung der Göttin Gaia hätte klarer nicht sein können: Dieses Mal soll ein Mädchen aus Hemera zu ihren vier Söhnen geschickt werden und sich ein Jahrhundert lang an einen von ihnen binden. Sollte Daliah die Auserwählte werden, für wen würde sie sich entscheiden? Den verspielten Frühling, den selbstsicheren Sommer, den tiefgründigen Herbst oder den verschlossenen Winter?

Meine Bewertung:


Meine Meinung:
Auch der 2. Teil der Jahreszeiten-Reihe bietet wieder kurzweilige Unterhaltung und viele schnulzige Szenen

Mit Dahlia kommt ein interessanter neuer Charakter hinzu. Ich fand sie noch etwas sympathischer als Maya, wahrscheinlch weil sie ein gewöhnliches Mädchen aus dem Dorf ist und keine Hüterin.

Wie schon Teil 1 ist auch dieses Buch wieder sehr vorhersehbar. Welche Jahreszeit Dahlia wählt war sofort klar. Und auch das Ende fand ich ab einem gewissen Punkt leicht zu durchschauen. Das ist echt schade, ein paar überraschende Wendungen hätten dem Buch ganz gut getan...

Auch die schnulzigen Szenen wurden mal wieder sehr ausgereizt, aber darauf war ich nach dem 1. Teil ja schon vorbereitet

Trotz meiner Kritikpunkte fand ich aber auch diesen Teil sehr unterhaltsam und das Ende (trotz Vorhersehbarkeit) sehr schön und zufriedenstellend.
Ich bin gespannt auf Teil 3 der Reihe, zumal Gaia zum Ende des 2. Teils die Regeln geändert hat.. jetzt wird keine Auserwählte mehr zu den Göttern geschickt, sondern die Götter dürfen auf der Erde nach ihrer Liebe suchen. Klingt nach einer interessanten Wendung.






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