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  Evernight
 
Evernight
von Claudia Gray



Genre: Fantasy, Vampir
Seitenzahl:
400
Erscheinungsjahr: 2008


Inhalt:

An jedem Ort wäre Bianca lieber als an diesem: Das Evernight-Internat ist eine Eliteschule, und die anderen Schüler sind einfach zu perfekt – zu clever, zu schön, zu rücksichtslos. Als sie Lucas kennenlernt, ist sie davon überzeugt, er sei der einzige normale Mensch in ihrer Umgebung. Bianca merkt sofort, dass es eine besondere Verbindung zwischen ihr und Lucas gibt. Dabei verbirgt er ein Geheimnis, das nicht nur alles auf den Kopf stellt, woran sie glaubt – es könnte auch ihrer Familie und allen, die Bianca kennt, den Tod bringen.

Meine Bewertung:


Meine Meinung:
"Evernight" ist einer der Vampir-Romance-Romane, die mit dem Twilight Hype den Markt überschwemmt haben. Ich habe damals natürlich auch fleißig diese Bücher gekauft und gelesen, aber Evernight stand bislang unbeachtet in meinem Regal. Nachdem ich es jetzt gelesen habe, kann ich sagen, dass man es auch getrost im Regal verstauben lassen kann...

Zuerst die positiven Dinge: Das Cover finde ich recht ansprechend und der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen. Das war's in meinen Augen auch leider schon mit dem Positiven...


Achtung! Ab hier gibt es Spoiler!

Der Roman ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Man erlebt also alles aus der Sicht von Bianca, die im verhassten Evernight-Internet feststeckt. Sie versucht schon am ersten Schultag abzuhauen, wird aber von ihrem geheimnisvollen Mitschüler Lucas davon abgehalten. Die Chemie zwischen den beiden scheint von Anfang an zu stimmen, aber die Autorin hat es irgendwie nicht geschafft, diese Stimmung richtig zu übermitteln. Auch später als die beiden sich verlieben und ein Paar werden, konnte ich die Liebe nicht wirklich nachempfinden.

Aber den größten Kritikpunkt habe ich zu der Wendung, die etwa nach einem Drittel des Buchs auftritt. Plötzlich stellt sich nämlich heraus, dass Bianca eine Vampirin ist und dass auch die meisten im Internat Vampire sind. Normalerweise mag ich ja überraschende Wendungen, aber diese hier war einfach viel zu plump und ungeschickt eingesetzt. Wie ich schon erwähnte, erlebt man die Geschichte aus Biancas Sicht. Jedes bisschen Sympathie und Verbundenheit, das ich mit ihr aufgebaut hatte, ging durch diese Offenbarung verloren. Ich fühlte mich irgendwie betrogen.

Bianca wurde als unwissend hingestellt, obwohl sie doch eigentlich über alles bescheid wusste! Sie wurde als Vampir geboren und von zwei Vampireltern großgezogen, warum tut sie dann bei allem so überrascht?
Die Sache hat mich einfach total aufgeregt und hat das ganze Buch für mich schlecht gemacht...

Zum Ende hin wurde es dann überraschenderweise doch noch mal etwas besser. Es kommt ein bisschen Spannung auf und die beiden Liebenden werden getrennt. Da es noch weitere Bände gibt, hat dieses Buch ein offenes Ende. Das hinterließ bei mir dann noch mal einen unbefriedigten Nachgeschmack, aber die restliche Reihe werde ich wohl nicht lesen...

Alles in allem hat mich das Buch nicht wirklich begeistern können. Man verpasst echt nichts, wenn man das Buch nicht liest. Keine Leseempfehlung von mir.






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