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  Endgame
 
Endgame
von James Frey


1. Die Auserwählten

Genre: SciFi
Seitenzahl:
592
Erscheinungsjahr: 2014

Inhalt:

Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein.
Nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird.

Meine Bewertung:


Meine Meinung:
"Endgame" hat durch eine große Werbekampagne mächtig Staub aufgewirbelt (zumindest in der Buch-Szene) und natürlich wurde auch ich auf dieses besondere Buch aufmerksam. Immerhin kann man 500.000 $ in Goldmünzen gewinnen, wenn man das Krypto-Rätsel löst. Ich hatte von Anfang an keine Illusion, dass ich das Rätsel lösen könnte, deswegen bin ich ganz entspannt an die Geschichte herangegangen und habe mich einfach nur auf die Story konzentriert.

Das Buch fängt gleich sehr interessant und spannend an. Das Konzept von Endgame (das Spiel zum Ende der Welt) erfährt man erst nach und nach im Buch; anfangs bekommt man nur einen kurzen, aber ausreichenden Einblick in die Begebenheiten.

Über jedem Kapitel steht, wer darin eine Rolle spielt. Das macht es dem Leser sehr viel einfacher, sich in der Geschichte zurechtzufinden, da es insgesamt 13 handelnde Personen gibt. Die Charaktere werden sehr einprägsam und anschaulich beschrieben, sodass man sie relativ gut auseinanderhalten kann. Es ist auch sehr interessant, wie unterschiedlich die auserwählten Jugendlichen auf ihre Teilnahme bei Endgame reagieren. Einige freuen sich auf das Morden und die Herausforderung, andere würden am liebsten bei ihren Familien bleiben und ihr Leben ganz normal weiterleben.

Es gibt eigentlich keinen klar definierten Protagonisten, aber ich empfand Sarah irgendwie als Hauptfigur, da ich mich mit ihr am besten identifizieren konnte und sich die Geschichte öfter auf sie konzentriert.

Etwas frustrierend fand ich, dass die Spieler zwar hin und wieder eine Erkenntnis hatten, was das Rätsel betrifft, aber der Leser tappt weiter im Dunkeln, weil nichts erklärt wird. Selbst am Ende des Buchs ist man noch nicht schlauer und es endet außerdem mit einem fiesen Cliffhanger. Ich hoffe, dass im 2. Teil etwas mehr Licht ins Dunkel gebracht wird.

Der erste Teil der Endgame-Reihe war wirklich sehr spannend und fesselnd. Ich hoffe, dass die Auflösung des ganzen Mysteriums mich nicht enttäuscht, wie bei vielen anderen Dystopie-Büchern. Aber bisher bin ich guter Dinge, die Story ist gut aufgebaut und hat mich wirklich gut unterhalten.








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