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  Die unheimliche Bibliothek
 
Die unheimliche Bibliothek
von Haruki Murakami



Genre: Horror, Mystery
Seiten:
64
Erscheinungsjahr: 2005

Inhalt:

Eigentlich will der Junge nur zwei Bücher zurückgeben und noch ein wenig stöbern. Aber statt in den Lesesaal führt ihn der merkwürdig cholerische alte Bibliothekar in ein Labyrinth unter der Bücherei, wo er ihn einkerkert. Statt Wasser und Brot gibt es in diesem Verlies Tee und köstliche Donuts, serviert von einem mysteriösen Schafsmann und einem stummen Mädchen, das sprechen kann und wunderschön ist. Doch das ändert nichts daran, dass der Junge als Gefangener der Bibliothek um sein Leben fürchten muss, während die Grenzen zwischen Dingen, Menschen und Orten immer weiter verschwimmen.


Meine Bewertung:




Meine Meinung:
Die Aufmachung des Buchs fiel mir gleich positiv ins Auge: das Cover ist ziemlich düster und ließ mich auf den Inhalt des Buchs neugierig werden. Auch die Illustrationen, die auf jeder 2. oder 3. Seite zu finden sind, werten das Buch nochmals auf und verstärken die düstere Stimmung der Geschichte.
Das Buch umfasst insgesamt 64 Seiten, da aber sehr viele Bilder dazwischen sind, ist der Text doch überschaubar kurz.

Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und die Handlung verläuft linear.
Die Geschichte an sich zu bewerten, fällt mir ziemlich schwer. Die düstere Stimmung ist von Anfang an spürbar, allerdings gibt es keinen klaren Höhepunkt. Die Geschichte läuft einfach immer im gleichen Tempo dem Ende entgegen, wobei mir die Erzählweise fast ein bisschen träge vorkam.

Die Charaktere sind nicht bis ins kleinste Detail beschrieben, was aber auch nicht schlimm ist, denn durch ihre Handlungen und die Gespräche bekommt man dennoch schnell einen Eindruck ihrer Persönlichkeiten.

Das Ende der Geschichte ist offen und lässt viele Fragen unbeantwortet, aber das ist auch besser so. Dadurch wird der Leser angeregt darüber nachzudenken, die Geschichte zu ergründen oder die Handlung durch eigene Phantasien zu ergänzen.

Ich bin mir nicht sicher, wie ich dieses Büchlein bewerten soll. Es hat mich nicht gelangweilt, aber auch nicht vom Hocker gerissen. Die Geschichte ist verwirrend, skurril und unrealistisch, aber auch fantasievoll und fantasieanregend.







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