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  Die Blutzelle
 
Doctor Who - Die Blutzelle
von James Goss



Genre: Sci-Fi, Humor
Seiten:
260
Erscheinungsjahr: 2015

Inhalt:

Der erste Roman mit dem 12. Doktor! Ein Asteroid am äußersten Rand des Universums – das sicherste Gefängnis für die grausamsten Mörder. Eines Tages wird ein Mann eingeliefert, den sie den gefährlichsten Verbrecher des Quadranten nennen. Oder wie er lieber genannt wird, der Doktor. Der neue Häftling versucht immer wieder zu fliehen und so versucht der Gouverneur herauszufinden warum. Wer ist der Doktor und warum ist er wirklich hier? Und wer ist die junge Frau, die ihn jeden Tag besuchen kommt, nur um von den Wachen wieder weggeschickt zu werden? Als das Morden dann endlich beginnt, bekommt der Gouverneur seine Antworten …

Meine Bewertung:


Meine Meinung:
"Die Blutzelle" ist nach "Wunderschönes Chaos" mein zweites Doctor-Who-Buch.
Leider bin ich nicht ganz so begeistert davon...

Dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive des "Gouverneurs" geschrieben ist, fand ich zuerst nicht so toll, konnte es aber aus schriftstellerischer Sicht irgendwie verstehen. Der Gouverneur war immer im Mittelpunkt des Geschehens und es konnte auch eine gewisse Spannung erzeugt werden, weil man nicht wusste, warum der Doctor überhaupt ins Gefängnis gekommen ist etc.
Trotzdem war ich oft verwirrt, weil ich in der Who-Serie immer den Doctor als "Erzähler" vor mir sehe und oft die Ich-Person im Buch mit dem Doctor verwechselte.

Ich empfand den Anfang des Buchs etwas schleppend und so wirklich viel Action konnte mir der Autor durch seinen undetaillierten Schreibstil auch später nicht vermittlen. Es wird sehr an Beschreibungen gespart, alles wird irgendwie oberflächlich abgehandelt. Ich hätte mir eine bildlichere Sprache gewünscht.

So fiel es mir auch schwer den Plot zu verstehen. Normalerweise sehe ich einen Film in meinem Kopf ablaufen, wenn ich ein Buch lese und habe daher keine Probleme Geschehnisse, Erzählungen oder überraschende Wendungen nachzuvollziehen. Leider war das bei diesem Buch nicht der Fall: die Vorgeschichte des Gouverneurs wurde sehr kurz und knapp abgehandelt, obwohl sie bestimmt wichtig war (ich verstand z.B. nicht wieso er dafür verantwortlich war, dass die Seuche auf der HeimatWelt ausgebrochen ist). Warum der Doctor ins Gefängnis kam, konnte ich auch nicht so ganz nachvollziehen (Er wurde wohl für die Seuche verantwortlich gemacht, aber das war mir zu ungenau beschrieben). Und auch das Ende war sehr merkwürdig. Eine Rollstuhlfahrerin fährt auf das "Monster" zu und dann...? Es explodiert. Keine Erklärung, nichts.

Alles in allem wurde ich von diesem Buch leider enttäuscht. Ich hoffe, die nächsten Who-Bücher werden besser...







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