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  Die Bestimmung
 
Die Bestimmung (Trilogie)
von Veronica Roth


-großer Hype um nichts, ich war enttäuscht-

Genre: Dystopie
Seitenzahl:
480
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN:
9783570161319
Genre: Dystopie
Seitenzahl:
512
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN:
9783570161562
Genre: Dystopie
Seitenzahl:
512
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN:
9783570161579
 

Inhalt:
-folgt-

Meine Bewertung:


Meine Meinung:
Ehrlich gesagt kann ich den momentanen Hype um diese Buchreihe überhaupt nicht verstehen.
Den 1. Teil fand ich anfangs noch sehr spannend und fesselnd, aber nach einiger Zeit war ich von dem Schreibstil etwas genervt, was vielleicht daran liegen könnte, dass alles aus Tris' Perspektive geschrieben wurde und ich mit ihr einfach nicht warm wurde. Ich empfand sie einfach als nervig, störrisch und pupertär.

Four war der einzige Charakter, den ich interessant fand, alle anderen (außer Tris) wurden nur sehr unzulänglich und etwas lieblos beschrieben. So hat es mich auch kaum gestört, wenn ein Charakter in Schwierigkeiten war oder gar starb, weil ich vorher nicht die Gelegenheit bekam ihn liebzugewinnen.

Die Story an sich hatte teilweise ganz gute Ansätze, allerdings fand ich auch die dystopische Welt etwas zu ungenau beschrieben. Das lässt zwar Platz, um selbst zu Fantasieren, aber manche Szenen und Orte konnte ich mir dadurch nicht wirklich bildlich vorstellen.
Dass der Großteil der Bewohner dieses merkwürdige Fraktionssystem einfach so hinnimmt, fand ich auch sehr fragwürdig... Es kam mir etwas unrealistisch und gegen die Natur des Menschen vor, dass die Leute es nicht wirklich hinterfragen, warum sie nach ihren Charaktereigenschaften aufgeteilt und evtl. von ihrer Familie getrennt werden müssen.

Als größten Makel dieser Bücher sehe ich allerdings den sprachlichen und erzählerischen Stil. Tris erzählt in der Ich-Perspektive und ihre Gedankengänge fand ich manchmal echt nervig.
Die Beziehung, die sich zwischen ihr und Four/Tobias entwickelt, hat mich überhaupt nicht berührt, da es irgendwie nicht glaubhaft rüberkam. Die intimen Szenen zwischen den beiden fand ich oft ziemlich unpassend und nicht sehr emotional beschrieben (nach dem Motto: "Um uns herrscht gerade totales Chaos, und jetzt küss mich!"). Bei mir ist der Funke einfach nicht übergesprungen.

Im 3. Teil meldet sich auch Tobias in der Ich-Perspektive zu Wort. Enttäuschend fand ich hier, dass man im sprachlichen Stil überhaupt keinen Unterschied erkennen konnte, ob es jetzt ein Tris-Kapitel oder ein Tobias-Kapitel ist. Das hat mich oftmals verwirrt und ich habe immer wieder während des Lesens vergessen, wer jetzt eigentlich der Erzähler ist...

Entgegen vieler Meinungen, die ich im Internet gelesen habe, finde ich das Ende allerdings sehr gut!
Achtung Spoiler!
Dass Tris sich opfert um ihren Bruder zu retten, das Amt außer Gefecht zu setzen und die Leute in Chicago zu beschützen war das einzige, was mich an dieser Buchreihe berührt hat und das irgendwie einen Sinn hatte. Ein Happy End mit Tris und Tobias hätte mMn einfach nicht gepasst und es hätte Tris' Aufopferungsbereitschaft den Sinn genommen, wenn sie doch überlebt hätte.
Spoiler Ende






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