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  Das Amulett der Ewigkeit
 
Das Amulett der Ewigkeit
von Björn Springorum & Susanne Glanzner


Genre: Jugend, Fantasy
Seitenzahl:
288
Erscheinungsjahr: 2015



Inhalt:

London 1851: Schwarze Schatten jagen Christopher durch die düsteren Gassen. Doch er muss das Amulett in Thurgoods Buchladen bringen! Im letzten Moment schafft er es, das Schmuckstück dort zu verstecken und zu fliehen.

London 2014: Christine findet das Amulett in einem Antiquariat. Sie steckt es heimlich ein, hinterlässt aber eine Nachricht. Diese erhält Christopher im Jahr 1851. Er schreibt ihr, sie solle es vor dunklen Gestalten beschützen. Über versteckte Botschaften halten die beiden Kontakt und verlieben sich ineinander. Erst spät merken sie, dass mehr als ein Jahrhundert sie trennt. Sie finden heraus, dass das Amulett es vermag, eine Brücke in der Zeit zu schlagen. Doch da sind sie längst die Marionetten in einem Spiel, das die Welt in die Verdammnis führen könnte: Asmodeas Auferstehung. Und alles, was die Dämonin braucht, ist ein Kuss der Verliebten ...

Meine Bewertung:



Meine Meinung:
Ich glaube, "Das Amulett der Ewigkeit" ist eher für eine jüngere Zielgruppe gedacht. Ich konnte mich leider nicht so ganz mit der Geschichte anfreunden, aber ein jüngeres Publikum mag es sicher ansprechender finden.

Aber zunächst einmal zum Inhalt: Christopher lebt im London des Jahres 1851 und versteckt in einem Antiquariat ein mysteriöses Amulett.
Im Jahr 2014 findet Christine eben dieses Amulett und nimmt es an sich. Die beiden Jugendlichen beginnen, sich Nachrichten zu schreiben und finden dadurch heraus, dass sie aus verschiedenen Zeiten stammen.

Die beiden verlieben sich dann auch recht schnell ineinander, was ich nicht so ganz nachempfinden konnte. Sie kennen sich nicht, sie schreiben sich nur einige Zeilen und dann sprechen sie schon von unendlicher Liebe?! Sehr unglaubwürdig...

Wie genau es möglich ist, dass die beiden sich durch die Zeit hinweg Nachrichten zukommen lassen, wird auch nicht vollständig aufgeklärt. Christopher bekommt von dem Antiquar Thurgood eine "Karte des Verborgenen", auf der einige Stellen gekennzeichnet sind, wo man Nachrichten durch die Zeit schicken kann.
Wer hat die Karte angelegt? Warum sind diese Orte magisch? Das alles bleibt unklar.

Auch die Sache mit Asmodea fand ich etwas unbefriedigend. Aufgrund der Inhaltsangabe habe ich auf einen spannenden Showdown gehofft, in der die Dämonin einen ernstzunehmenden Endgegner darstellt - Fehlanzeige. Der Showdown war recht flach und unspektakulär. Asmodea hatte einen kurzen Auftritt und einen schnellen Abgang...

Positiv kann ich nur hervorheben, dass es kein direktes Happy End gab. Das Ende bleibt offen und es endet zum Glück nicht mega-schnulzig (das hatte ich nach den schnulzigen Liebesbriefen der beiden Protagonisten eigentlich erwartet, aber da wurde ich positiv überrascht).

Nun, wie ich anfangs schon sagte, bin ich vielleicht einfach die falsche Zielgruppe für dieses Buch. Es bot mir zu wenig Tiefgang, zu viel Teenager-Herzschmerz und die Handlung erschien mir einfach zu unausgereift...





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